Über Kleincamping Drentse Monden
Mini-camping Drentse Monden liegt an der Drentse Mondenweg in Nieuw-Weerdinge, in der Gemeinde Emmen, im Moorgebiet am östlichen Rand Drenthes. Es ist ein kleiner, gastfreundlicher Minicampingplatz in einer Gegend, die für ihre Weite und ihren moorkolonialen Charakter bekannt ist. Wer das Ursprüngliche und Ungewöhnliche sucht, findet hier eine authentische und ungeschminkte Variante des Drentscher Campingerlebnisses.
Gastfreundlich und persönlich
Mini-camping Drentse Monden ist bewusst kleinteilig. Neben Stellplätzen vermietet der Platz zwei Safarizelte und zwei Trekkerhütten, die auch als B&B mit Frühstücksservice buchbar sind. Seit 2022 wird der familiengeführte Platz von Bert und Arianne van Haaren betrieben, die ihren Gästen ein herzliches, persönliches Willkommen bereiten. Es gibt 21 geräumige Grasstellplätze, ein beheiztes Sanitärgebäude, kostenloses WLAN, ein kleines Schwimmbad, Spielgeräte, eine Lagerfeuerstelle, einen Hühnerstall mit Tieren und den Aufenthaltsraum De Feesterij mit Airhockey und Tischfußball. Hunde und Kinder sind herzlich willkommen; der Platz ist vom 1. April bis 31. Oktober geöffnet.
Das moorkoloniale Landschaftsbild
Die Drentse Monden ist eine Region, die außerhalb Drenthes kaum bekannt ist, aber innerhalb der Provinz als eine der originellsten Landschaften gilt. Der moorkoloniale Charakter, die langen geraden Kanäle und die enormen Himmel machen sie zu einem Geheimtipp für Fotografen und Liebhaber rauer Kulturlandschaft. Die Kanäle sind das Erbe einer großangelegten Torfgewinnung im 19. und frühen 20. Jahrhundert, die den Wohlstand brachte, aber auch das ursprüngliche Moorland veränderte.
Ein Paradies für Fotografen
Fotografen und Maler kennen die Drentse Monden längst. Die enormen Himmel, das spiegelnde Wasser der Kanäle und die fast abstrakte Geometrie der Landschaft bieten ein unerschöpfliches Repertoire. Ein Tag des Fotografierens entlang der Kanäle liefert mehr Bilder als eine Woche an den belebtesten touristischen Orten der Provinz, besonders im Abendlicht, wenn die Wolken farbige Schatten über die offenen Äcker werfen.
Wasser und Kanufahren
Die Kanäle der Drentse Monden sind bei Paddlern beliebt. Die Touren über die ruhigen Wasserwege führen vorbei an Bauernland und durch die stillen Moorkolonien. Kanuverleih ist in der Umgebung möglich, und eine Tageskanutour ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Landschaft vom Wasser aus zu betrachten. Auch zum Radfahren ist das flache Land mit seinen geraden Kanalrouten hervorragend geeignet.
Das Bargerveen und die Umgebung
Das Bargerveen, das große Hochmoorgebiet an der Grenze zu Deutschland, liegt etwa dreißig Kilometer entfernt und ist ein schönes Tagesziel. Dieses geschützte Naturgebiet ist einer der außergewöhnlichsten Orte Drenthes und bietet einen dramatischen Kontrast zur kultivierten moorkolonialen Landschaft. In Nieuw-Amsterdam verbrachte 1883 der Maler Vincent van Gogh einige Zeit; das Vincent van GoghHuis erzählt diese Geschichte. Und im Veenpark in Barger-Compascuum wird die Geschichte der Torfgewinnung lebendig.
Emmen und Wildlands
Emmen ist die nächste Stadt und hat mehr zu bieten, als der Bekanntheitsgrad des Wildlands Adventure Zoo vermuten lässt. Die Innenstadt hat eine schöne Einkaufsstraße, Museen und historische Denkmäler, und der Rensenpark im Herzen Emmens ist ein Ruhepunkt für alle, die nach einer Woche auf dem Land die Stadt aufsuchen. Wildlands selbst ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie.
Für wen geeignet
Mini-camping Drentse Monden ist eine besondere Wahl für Camper, die bewusst von den ausgetretenen Pfaden abweichen, sowie für Motorradfahrer, Fotografen und Naturliebhaber. Der Platz ist kein Sprungbrett zu den großen Drentscher Attraktionen, sondern ein Ziel an sich. Wer Unterhaltung und umfangreiche Einrichtungen erwartet, ist anderswo besser aufgehoben. Doch wer ein unbekanntes, faszinierendes Stück Drenthe entdecken möchte, in dem Ruhe und Weite regieren, findet hier genau das Richtige.
Durch die Jahreszeiten
Im Frühjahr färbt der Raps die Äcker leuchtend gelb und die Himmel sind erfüllt vom Treiben der Wiesenvögel. Der Sommer ist die Zeit langer Radtouren entlang der Kanäle und des Kanufahrens über das stille Wasser. Im Herbst ziehen Nebelbänke über das flache Land und die Birken entlang der Wege färben sich golden. Und im Winter, wenn das Licht tief steht und der Horizont endlos scheint, zeigt die moorkoloniale Landschaft ihre reinste und strengste Schönheit. Jede Jahreszeit hat hier ihren eigenen Charakter.
Ruhe und Weite
Was Gäste von Mini-camping Drentse Monden am meisten schätzen, sind die Ruhe und die Weite. Hier gibt es keine geschäftigen Touristenströme, sondern weite Äcker, stille Kanäle und einen Himmel, der bis zum Horizont reicht. Für alle, die der Hektik entfliehen und das unbekannte Drenthe entdecken möchten, ist dies ein idealer Ausgangspunkt. Die gastfreundlichen Eigentümer kennen die Region in- und auswendig und zeigen Ihnen gerne die schönsten Routen und Plätze.
Geschichte der Torfgewinnung
Die geraden Kanäle, die die Drentse Monden durchschneiden, sind das Erbe einer systematischen Torfgewinnung. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde das Hochmoor abgegraben und der Torf über die Kanäle abtransportiert. Es entstanden die kerzengeraden Wege und die Reihendörfer entlang der Wasserläufe. Wer diese Geschichte verstehen möchte, findet in den Moorkolonialdörfern und im Veenpark reichlich Anschauungsmaterial. Es ist eine Landschaft, die vollständig von Menschenhand geschaffen wurde und gerade dadurch fasziniert.
Windmühlen und Weite
Windräder sind ein charakteristisches Element im flachen moorkolonialen Land. Die modernen Windturbinen, die hier stehen, sind gewissermaßen die Nachfolger der alten Mühlen, die einst das Wasser aus dem Moor pumpten. Sie geben der Landschaft einen zeitgenössischen Akzent, der zur industriellen Geschichte des Gebiets passt. Bei Sonnenuntergang, wenn sich der weite Himmel im Wasser der Kanäle spiegelt, hat das Land eine fast surreale Schönheit.
Ein Ort für Entdecker
Mini-camping Drentse Monden ist kein Platz für den Massentourismus, sondern für Menschen, die das Echte und Ungewöhnliche suchen. Wer offen ist für ein Landschaftsbild, das sich von den bekannten Wäldern und Heideflächen Drenthes unterscheidet, entdeckt hier eine Region mit einer ganz eigenen, rauen Schönheit. Es ist Camping abseits der ausgetretenen Pfade, an einem Ort, den man so schnell nicht vergisst.
Radfahren entlang der Kanäle
Die flachen Kanalrouten machen die Drentse Monden ideal für Radfahrer. Kilometerlang fährt man am Wasser entlang, mit dem Wind als einziger Herausforderung und den weiten Himmeln als Belohnung. Unterwegs passiert man moorkoloniale Dörfer, Schleusen und alte Bauernhöfe, die die Geschichte der Urbarmachung erzählen, bis hin zum Bargerveen und zur deutschen Grenze.
Praktische Informationen
Mini-camping Drentse Monden liegt an der Drentse Mondenweg in Nieuw-Weerdinge und ist gut mit dem Auto und dem Motorrad erreichbar. In den umliegenden Dörfern und in Emmen finden Sie Geschäfte für den täglichen Bedarf. Der Platz ist kleinteilig, daher empfiehlt sich in der Hauptsaison eine rechtzeitige Reservierung. Wer die Weite und die Stille der Moorkolonien sucht, findet hier einen ehrlichen, gastfreundlichen Platz. Es ist ein Stück Drenthe, das die meisten Touristen meiden, und genau das ist seine Stärke: Hier entdeckt man ein anderes, ursprüngliches Gesicht der Provinz, fernab der ausgetretenen Pfade und mit Ruhe, soweit das Auge reicht. Für Naturliebhaber, Fotografen und Motorradfahrer, die das Besondere suchen, ist Mini-camping Drentse Monden ein echter Geheimtipp im Osten Drenthes.
Geeignet für
Familien mit Kindern, Schwimmbegeisterte und Hundebesitzer.